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Wieso eigentlich Weihnachtsbäume?

Der Weihnachtsbaum!

Jedes Jahr, wenn es draußen zunehmend kälter wird und die Temperaturen kontinuierlich fallen, beginnen für die meisten Familien die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Weihnachtsfeste sind heutzutage genauso verschieden, wie die feiernden Familien. Während manche noch auf ein traditionelles Fest, mit einem Festtagsessen und Kirchenprogramm, wertlegen, so gibt es auf der anderen Seite mittlerweile etablierte unkonservative Weihnachtsfeiern. Der gemeinsame Schnittpunkt dieser Veranstaltungen bietet in der Regel ein üppig geschmückter Weihnachtsbaum. Der traditionelle Weihnachtsbaum stellt auch heutzutage ein absolutes Muss auf jeglichen Weihnachtsveranstaltungen dar. In der Historik wurden schon früh immergrüne Pflanzen zu besonderen Anlässen zur Dekoration genutzt. Nach vergangenen Dokumentationen stellte sich heraus, dass immergrüne Pflanzen Lebenskraft verkörpern sollen und daher zu öffentlichen Festen angebracht wurden. Der Brauch ganze Bäume zu schmücken stammt bereits aus dem Mittelalter. Die erste offizielle Dokumentation über die Aufstellung eines heute bekannten Weihnachtsbaumes erfolgte daher schon im 1539. Bis heute haben sich nicht nur die Dekorationsmöglichkeiten vervielfältig, sondern auch die Arten und Ausführungen der Weihnachtsbäume lasst kaum noch Wünsche offen.
Der natürliche Baum
Egal ob Nordmanntanne, Blaufichte, Rotfichte, oder Fichte, Edeltanne oder Kiefer – natürliche Weihnachtsbäume sind in weiten Teilen Deutschlands ein besonderes Highlight des friedlichen Festes. Vom Samen bis zum Aufwachen eines Weihnachtsbaumes vergehen, je nach Sorte und der Pflanzbedingungen, 8 bis 12 Jahre. Für die meisten Deutschen entspricht der perfekte Baum einem klassischen Muster. Eine lange Spitze, dichtbesetzte Zweige und eine gleichmäßige Form sollte ein Weihnachtsbaum in der Wunschvorstellung besitzen. Natürliche Weihnachtsbäume werden, nach alter Tradition, am Heiligenabend zur Mittagszeit aufgestellt und mit Lametta, Lichterketten und Weihnachtsbaumkugeln geschmückt. Anschließend finden unter diesem Baum verschiedene Geschenkpäckchen ihren Platz und auch während der Bescherung trägt der Weihnachtsbaum eine zentrale Aufgabe, denn er steht als Zeichen des Zusammenkommens als eine Art Treffpunkt ein. Umgangssprachlich „unter dem Weihnachtsbaum“, werden nun gemeinsam Weihnachtslieder und -gedichte vorgetragen. Dies ist vor allem für viele Kinder unverzichtbar, denn so danken sie, laut Tradition, dem Christkind oder auch Weihnachtsmann genannt. Ein natürlicher Weihnachtsbaum versprüht durch den individuellen Baumschmuck einen besinnlichen Charme. Für die Entsorgung bieten sich oftmals städtische Entsorgungsunternehmen an, die die Weihnachtsbäume umweltfreundlich entsorgen und sie zur Herstellung von Strom und Wärme nutzen. Die Entsorgung selbst ist regional unterschiedlich. Während in manchen Gebieten der Weihnachtsbaum am 06.Januar entsorgt wird, so bleibt er manchen Familien sogar bis zum 02.Februar erhalten.

Der künstliche Baum

Der künstliche Weihnachtsbaum, bestehend aus Kunststoff, bietet gerade in städtischen Gebieten eine etablierte Kontroverse zum traditionellen natürlichen Weihnachtsbaum. Zu beginn stellte der künstliche Weihnachtsbaum eine Möglichkeit dar, den unvergleichlichen Weihnachtsflair auch in kleinen Wohnungen einziehen zu lassen oder für Personen, die das jährliche Besorgen und Entsorgen der Weihnachtsbäume zu umständlich fanden. Künstliche Weihnachtsbäume gibt es in allen Möglichkeiten. Sie können grün, weiß, blau oder pink sein, integrierte Lichterketten beinhalten oder sogar mit Weihnachtsbaumkugeln fertig geschmückt aus der Verpackung geholt werden. Mit der Zeit wurden die künstlichen Weihnachtsbäume immer mehr zu optischen Hinguckern und lassen sich teilweise nur noch mit Mühe von einem echten Weihnachtsbaum unterscheiden. In der Funktion fungieren echte und künstliche Bäume gleich, lediglich die Optik und den Aufwand des Schmückens kann man hier unterscheiden.

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